Was ist denn da los?

Traumafolgestörungen bei Flüchtlingen

Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland fliehen, haben oftmals schreckliche Erlebnisse hinter sich. Fachleute sprechen von traumatischen Erfahrungen und meinen damit psychische Verletzungen, die zu schweren Störungen und Erkrankungen führen können. Eine psychotherapeutische Begleitung kann helfen, die Belastungen zu verarbeiten und Angstattacken, Schlaflosigkeit oder Depressionen zu lindern. Sandra Steinkühler wird das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (NTFN) vorstellen, das in diesen Fällen Beratung, Begleitung, Vermittlung in ärztliche und therapeutische Angebote, Behandlung und Fortbildungen anbietet. Sie referiert über die Arbeit des NTFN am Standort Osnabrück und welche Angebote für Geflüchtete dort initiiert wurden. Zudem soll ein Schwerpunkt darauf gelegt werden, wie Sie als ehrenamtliche Engagierte mit dem Vermutung auf "Trauma- und Traumafolgestörungen bei Geflüchteten" umgehen können. Herzliche Einladung an alle Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit und Interessierten
Gisela Bolmer, Katholische Erwachsenenbildung, und Marcus Drees, Caritasverband für den Landkreis Emsland  
Was ist der Unterschied zwischen einem Trauma und einer Traumafolgestörung?
Was passiert bei einer Traumatisierung?
Wie erkenne ich eine psychische Erkrankung bei Geflüchteten?
Wo kann ich als Ehrenamtlicher/als Ehren-amtliche kompetente Hilfe für Geflüchtete, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, organisieren?
Wie kann ich mich verhalten, ohne mich selbst zu überfordern?
Wie gehe ich mit Krisen um?
Um diese und weitere Fragen geht es am Mittwoch, 23.05.2018, 17.00 bis 19.15 Uhr, im BBZ Wöhlehof, Pastor-Batsche-Weg 1, 48480 Spelle
Anmeldungen unter Kurs-Nr: 2018-1303SP
Kostenfrei
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