Plastik - Fluch oder Segen?

Plastikmüll und Mikroplastik - Ein experimenteller Themen-Nachmittag

Plastik
- was Jahrzehnte als Zeichen des Fortschritts galt, ist seit ein paar Jahren in Verruf geraten.

Niemand kann mehr vorbeischauen an mit Plastikmüll verschmutzten Weltmeeren, Flüssen, Stränden und Küsten und deren negativen Auswirkungen auf Tierwelt und Menschen.
Ob als Verpackungsmaterial für Lebensmittel, Güter oder im Haushalt – Plastik scheint so praktisch und alltagstauglich.
Dabei entstehen jedoch riesige Müllberge dieses zumeist Einweg-Materials, die sich durch Müllexporte (Deutschland ist der größte Exporteur von Plastikabfällen in der EU) zum Teil in vielen ärmeren Ländern wiederfinden.

Neben dem Plastik tritt auch Mikroplastik als Zerfallsprodukt oder als bewusst eingesetzter Bestandteil von Produkten insbesondere in Kosmetika als Herausforderung in die öffentliche Diskussion sowie die Frage nach dessen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.
Wo steckt mittlerweile überall Plastik drin?
Ist die Antwort auf eine nachhaltige Zukunft ein absoluter Verzicht auf Plastik?
Was muss sich ändern - damit sich etwas ändert?

Die KEB Emsland-Süd lädt Sie in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zu einem experimentellen Nachmittag zu diesem Thema ein. Zunächst gib es in einem Impulsvortrag Informationen über die Themenfelder Nachhaltigkeit und Plastik. Danach dürfen Sie selbst aktiv werden und einfache, aber sehr eindrucksvolle Experimente zu den Themen Plastik und Mikroplastik durchführen. Gerne dürfen Sie auch eigene
Kosmetikprodukte wie Duschgel, Shampoo oder Seife sowie Bodenproben mitbringen. Diese werden Sie dann auf ein mögliches Vorhandensein von Mikroplastik untersuchen.
Den Abschluss des experimentellen Kursabends bildet eine offene Abschlussdiskussion, in der Sie Ihre noch offenen Fragen oder Anregungen einbringen können.
Wir freuen uns!

Termin ist Freitag, der 10. Juni, Beginn um 14.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Bonifatius in Lingen. Zur Anmeldung geht es hier.

Bild: Hans Braxmeier auf pixabay